Kennst du diesen Gedanken? Er schleicht sich morgens nach dem Aufwachen ein und begleitet dich wie ein unsichtbarer Schatten durch den Tag. Du wünschst dir einfach nur ein harmonisches Zusammenleben mit deiner Fellnase, doch stattdessen fühlst du dich oft nur noch erschöpft und überfordert.
Du bist damit nicht allein. Viele hochsensible Frauen tragen täglich mehr, als nach außen sichtbar ist. Die Welt um uns herum ist laut, schnell und filterlos – und oft spiegelt unser Hund genau diese innere Unruhe wider.
- Dir macht der Lärm im Büro zu schaffen und zu Hause wartet der nächste volle Terminkalender.
- Du beobachtest deinen Hund genau und fragst dich ständig, ob du irgendetwas falsch machst.
- Andere sagen, du sollst einfach entspannen, aber wie das gehen soll, weißt du selbst nicht.
- Das Gedankenkarussell dreht sich auch nachts weiter und an Schlaf ist nicht zu denken.
- Du liebst deinen Hund und wünschst dir so sehr, dass er sich sicher und wohl fühlt, genau wie du selbst.
Stell dir vor, du gehst mit deinem Hund raus und spürst zum ersten Mal seit Langem: Es ist genug.
Kein Druck, kein Perfektionismus – einfach nur ihr beide im Hier und Jetzt.
Dieser Moment ist möglich und er ist für jede Frau ganz individuell:
- Du weißt, was du brauchst und gibst dir selbst die Erlaubnis, es dir zu nehmen.
- Dein Hund wirkt ruhiger, weil du ruhiger bist. Ihr seid ein eingespieltes Team.
- Das Gedankenkarussell dreht sich langsamer.
- Du genießt eure gemeinsame Zeit draußen wieder, ohne innerlich an die nächste Aufgabe zu denken.
- Dein Körper meldet sich seltener mit Verspannungen oder Kopfschmerzen. Du fühlst dich wieder bei dir.
Klingt zu schön, um wahr zu sein? Ich verspreche dir: Es geht!
Mein eigener Weg: Wie Ted mir die Augen öffnete
Denn ich habe bei mir selbst erlebt, dass es gehen kann: Als ich meinen Hund Ted bekam, ahnte ich noch nicht, was er mir beibringen würde. Ted war von Anfang an ein sensibler Hund. Ab der Pubertät war er dann schnell überreizt, nervös und hibbelig. Ich habe viel gelesen, viel ausprobiert, aber nichts fühlte sich richtig an. Mehr Training, seltsame Methoden und gut gemeinte Ratschläge von außen – nichts hat etwas gebracht.
Irgendwann habe ich aufgehört, nach dem nächsten Tool zu suchen und habe angefangen, tief in mich hineinzuhören: Warum bringen diese Tools nichts? Und die Antwort war schnell gefunden: Es waren nicht „meine Tools“. Klapperdosen und Schlüssel werfen gegen das Nerven? Alles hat sich in mir zusammengezogen! Viel mehr noch als bei anderen Menschen.
Und dann kam der Wendepunkt! Ich las über Hochsensibilität und plötzlich ergab alles einen tieferen Sinn:
- Meine Überreizung, wenn ich unter vielen Menschen war und unruhig wurde.
- Die fehlende Möglichkeit zur Regulation von Ted, weil ich selbst völlig überreizt war.
- Mein Stress war Teds Stress – unsere Nervensysteme waren untrennbar miteinander verbunden.
Ich habe angefangen, auf meine Bedürfnisse zu hören
Als ich anfing, auf meine Bedürfnisse zu hören und nicht immer auf das zu hören, was ich bei Hundetrainern, auf Blogs und in Foren las, habe ich nicht nur gelernt, dass man nicht jeden Tag trainieren muss und dass Pausen völlig in Ordnung sind, sondern auch, dass ein entspannter Schnüffelspaziergang uns beiden viel mehr bringt als stundenreiches, stressiges Auspowern.
Ted hat sich verändert – ganz ohne Druck
Irgendwann habe ich dann plötzlich gedacht: Ted ist ja viel ruhiger geworden, viel ansprechbarer – und das ganz ohne klassisches Hundetraining.
Darüber hinaus habe ich mich intensiv mit meinen Glaubenssätzen auseinandergesetzt, mit Nervensystemregulation bei Mensch und Hund und mit dem Waldbaden. All das zusammen bildet heute das Fundament von meinem „Sicher in mir“-Coaching. Individuell auf deine Bedürfnisse und die deines Alltags zugeschnitten. Denn Heilung und Ruhe beginnen immer bei uns selbst.
Was mich mit dir verbindet
Ich kenne die Erwartungshaltung an mich, an Ted und die Sorge, für seinen Hund nicht genug zu sein. Immer Gassigehen zu müssen, auch wenn man krank ist. Immer trainieren, auch wenn man sich nur noch hinlegen möchte. Aber wir können aus diesem Hamsterrad voller Erwartungen, Leistungsdruck und alten Glaubenssätzen aussteigen. Es darf leicht sein.
Du musst diesen Weg nicht allein gehen. Ich war genau dort, wo du gerade bist, und kann all deine Sorgen und Ängste nachvollziehen. Und ich weiß, dass es einen riesigen Unterschied macht, wenn jemand an deiner Seite ist, der das wirklich versteht und dich ohne Bewertung auffängt.
Mache den ersten Schritt auf eurem Pfotenpfad zu mehr innerer Ruhe und Sicherheit. Hier entlang.
Liebe Grüße
Deine Monique
