Dein Hund rennt freudig über die Wiese, du rufst ihn und er hat kein Auge und kein Ohr für dich? In dir steigt dieser altbekannte Ärger auf. Ein Gefühl von: Ich bin nicht genug. Nicht mal mein Hund beachtet mich.
Die Wurzel des Schmerzes: Emotional nicht erreichbare Eltern in der Kindheit
Viele sensible Frauen haben eine prägende Erfahrung in ihrer Kindheit gemacht: Eltern, die körperlich zwar anwesend, aber emotional nicht erreichbar waren. Vielleicht waren sie mit ihren eigenen Sorgen, ihrer Arbeit oder ihren eigenen Themen so beschäftigt, dass sie kein Auge für dich hatten. Sie konnten dich nicht regulieren, wenn du Angst hattest oder überfordert warst. Du hast keine emotionale Sicherheit erfahren, die dir sagte:
- Ich sehe dich.
- Du bist sicher.
- Ich bin da.
Deine Eltern haben das nicht bewusst gemacht, sondern aus ihrer eigenen Erfahrung heraus. Sie haben es genauso selbst erfahren. Meistens wirken diese Mechanismen über Generationen hinweg.
Erinnere dich an die Kriegs- und Nachkriegsgeneration: Da war kein Platz für individuelle Entfaltung. Da musste hart gearbeitet und oft über die eigenen Grenzen hinweg gegangen werden, um zu überleben. Sorgen, Angst und Wut mussten hinunter geschluckt werden. Genau das speicherte der Körper einer ganzen Generation und genau das kann bis zu dir weitergetragen worden sein, wenn all das jahrzehntelang weggedrückt wurde anstatt gefühlt worden zu sein.
Wie macht sich dein inneres Kind heute bemerkbar?
Du spürst in dir immer wieder eine Unsicherheit und das Gefühl, nicht gesehen und beachtet zu werden, zum Beispiel in diesen Situationen:
- Dein Partner starrt beim Abendessen aufs Handy, während du erzählst. Er hört dir einfach nicht zu.
- Deine Kollegin unterbricht dich ständig, weil sie lieber von sich erzählen will als dir zuzuhören.
- Dein Hund geht scheinbar allein Gassi und zieht dich von links nach rechts.
In all diesen Situationen fühlst du dich innerlich allein gelassen und nicht gesehen. Keine(r) beachtet dich und deine Bedürfnisse. Keiner ist da. So wie früher.
Dein Hund als Spiegel für unerfüllte Bedürfnisse
Auch in der Hundeerziehung spürst du dieses Gefühl immer wieder: Den Ärger, den du draußen spürst, ist oft gar nicht der Ärger über den schnüffelnden Hund, der kein Auge für dich hat. Es ist der Schmerz darüber, dass du dich dein ganzes Leben lang schon unsichtbar fühlst. Dein Hund wird zum Trigger für ein altes Bedürfnis nach Gesehenwerden, das bisher nicht gestillt wurde.
Der Schlüssel zur Veränderung liegt darin, diese Sicherheit schrittweise in dir selbst zu finden. Wenn wir ständig im Außen nach Halt suchen, gerät unser System dauerhaft unter Stress, was sich oft in ständiger Anspannung, verspannten Schultern oder tiefer Erschöpfung zeigt. Du wirst Sicherheit nie im Außen finden, egal wie lang du danach suchst.
Solange du keine innere Sicherheit in deinem Körper fühlst, werden dir die oben beschriebenen Situationen immer wieder begegnen. Aber du kannst den Kreislauf des "Nicht-Gesehen-werdens" unterbrechen.
Wie du innere Sicherheit findest und die Bindung zu deinem Hund stärkst
In meinem Onlinecoaching Sicher in mir gehen wir nämlich genau diese Themen an:
- Wann fühlst du dich nicht gesehen?
- Worin darfst du wachsen.
- Was sagen dir all die Gefühle, wenn du mit deinem Hund unterwegs bist oder trainierst?
Und vor allem erhältst du hilfreiche Tools an die Hand, mit denen du immer wieder in den Körper fühlen kannst, um zu erspüren, was gerade in dir gesehen werden will.
Wir schauen uns an, wie du die Verbindung zu deinem Körper und deinen Bedürfnissen wiederherstellst, damit du nicht mehr im Außen nach dem „Gesehenwerden“ hungern musst, sondern endlich mehr innere Sicherheit erfährst.
Ich freue mich, mit dir zu erspüren, worin du gesehen werden möchtest. Hier findest du alle Infos zu meinem Coaching-Programm Sicher in mir.
Liebe Grüße
Monique
