Der Wecker klingelt, du springst aus dem Bett, ziehst dich schnell an und gehst die erste Runde Gassi mit dem Hund. Währenddessen gehst du im Kopf bereits die To-Do-Liste für den Tag durch.
Dabei stellst du dir schon morgens die Frage, ob dein Hund richtig ausgelastet ist und ob du ihm genug Aufmerksamkeit schenkst. Mittags bemerkst du dann, dass du dir wieder kein Essen eingepackt hast – einfach vergessen im Stress des Morgens.
Aber hast du nicht eigentlich noch viel mehr vergessen? Das Wichtigste?
DICH!
Du planst, du kochst, du arbeitest, du gehst Gassi, du trainierst mit deinem Hund und du hörst dir die Sorgen der anderen an. Aber wer hört dir zu? Oft nicht einmal du selbst.
Dauerstress und Überforderung bei Frauen mit Hund
Stressige Phasen kennt jeder. Aber wenn du dauerhaft im Alarmmodus läufst, wird dein Nervensystem früher oder später die Notbremse ziehen. Vielleicht bemerkst du bereits, dass du gereizter bist, wenn es im Training mit deinem Hund nicht so klappt, wie du es dir wünschst. Oder dass du häufiger krank bist und dann gar nichts mehr mit deinem Hund unternehmen kannst.
Genau dann klopft meist auch noch das schlechte Gewissen an die Tür: Mein Hund langweilt sich! Mein Hund braucht doch Bewegung!
Vielleicht gehst du dann doch die große Runde Gassi, obwohl du fix und fertig bist. Und weil du so unter Strom stehst, hört dein Hund heute überhaupt nicht. Am Ende stehst du mitten auf dem Feld und heulst, weil du doch nur alles richtig machen willst und trotzdem gefühlt nichts läuft.
Burnout-Prävention für sensible Hundehalterinnen
Wenn dein Nervensystem dauerhaft im Stressmodus läuft, steigt die Gefahr für Erschöpfung, Depressionen und Burnout. Und das Bittere daran: Wenn du ausbrennst, spürt das auch dein Hund.
Deshalb dürfen wir uns in solchen Phasen immer wieder bewusst machen: Unser Hund braucht keine tägliche Drei-Stunden-Auslastung mit einer gestressten Halterin, die mit ihren Gedanken ganz woanders ist. Er braucht eine präsente und ruhige Bezugsperson, die nicht nur seine Bedürfnisse erkennt, sondern auch ihre eigenen.
Selbstfürsorge im Alltag mit Hund: Bedürfnisse erkennen
In einem überfordernden Alltag übergehen wir diese Bedürfnisse viel zu häufig: Wir trinken zu wenig oder essen nur schnell im Stehen. Während der Hund ein Festmahl bekommt, schieben wir uns selbst die TK-Pizza in den Ofen, weil sie keine Arbeit macht.
Wie wäre es also mit einem kleinen Test, wie hoch dein aktuelles Stresslevel gerade ist?
Die Übung:Lege beide Hände auf deine Brust und atme einfach weiter. Wie fühlt sich deine Atmung an? Flach und eng oder weit und frei?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass du gerade eher eine enge, flache Atmung spürst und dir wünschst, endlich wieder tief durchatmen zu können. Das war bereits eine kleine, sehr wirkungsvolle Übung, mit der du im Alltag dein Stresslevel prüfen kannst.
Online-Coaching für entspannte Hundehalterinnen: Sicher in mir
Genau solche einfachen Coaching-Impulse bekommst du in meinem Onlinecoaching Sicher in mir. Es sind Aufgaben für den Alltag, die dir helfen, das im Coaching erlebte Körpergefühl direkt in dein Leben mit Hund zu integrieren.
Wenn du dich in diesen Worten wiedererkannt hast und einfache Wege kennenlernen möchtest, die kein zusätzliches „To-Do“ auf deiner Liste sind, lade ich dich ein, wieder in deinen Körper zu spüren. Hör hin, was dein Körper gerade am meisten braucht, um die präsente und ruhige Halterin zu werden, die du sein möchtest.
Alle Infos zum Onlinecoaching Sicher in mir findest du hier.
Liebe Grüße
Deine Monique
