Eine Meditation mit deinem Hund bedeutet, gemeinsam mit deinem Vierbeiner zur Ruhe zu kommen und den Moment bewusst zu genießen. Diese einfache Achtsamkeitsübung hilft dir, Stress abzubauen und die Bindung zu deinem Hund zu stärken.

Du konzentrierst dich dabei auf deinen Atem und die beruhigende Präsenz deines Hundes – eine kraftvolle Kombination für mehr Entspannung im Alltag mit Hund.


Was passiert im Körper während einer Meditation?


Der Meditationsforscher Dr. Ulrich Ott sagt: "Wenn es [...] gelingt, die hektische Betriebsamkeit der Gedanken zu beruhigen und die Aufmerksamkeit an die Atmung, Körperempfindungen oder ein Wort zu koppeln", merke man, dass die Atmung sich von selbst verlangsame und vertiefe. Das Herz schlage langsamer, der Blutdruck sinke, die Muskelspannung und die Aktivität der Schweißdrüsen würden abnehmen. "Das ist das typische Bild einer Entspannungsreaktion."¹


Welche Vorteile hat eine Meditation mit Hund?


In einer Metaanalyse wurde herausgefunden, dass sich Meditation am stärksten auf die Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen auswirke.² Regionen, die beim Mitfühlen aktiv sind, würden gestärkt werden. Die eigene Fähigkeit, anderen offen zu begegnen, erweitere sich.¹


Meditieren könne außerdem unsere Stimmung heben, unseren Umgang mit Gefühlen verbessern, unsere positiven Persönlichkeitseigenschaften und unsere Konzentrationsfähigkeit erhöhen sowie unser Denken klarer machen.²

Eine Studie der Universität Wisconsin-Madison konnte nachweisen, dass die Teilnehmer, die regelmäßig meditierten, über 30% weniger an Grippe und Erkältungen erkrankten als die Kontrollgruppe. Außerdem sei die Dauer und die Stärke der Erkrankung bei den Meditierenden deutlich geringer als bei den Nicht-Meditierenden ausgefallen.³

Forscher der Universität California fanden heraus, dass Menschen, die unter Schlafstörungen litten, nach einem 6-wöchigen Meditationsprogramm nicht nur eine deutlich verbesserte Schlafqualität aufwiesen, sondern auch tagsüber weniger erschöpft gewesen seien.³ 


Wie wirkt Meditation?


Ein zentraler Wirkmechanismus bestehe darin, dass Meditieren dazu führe, eingefahrene emotionale und kognitive Reaktionstendenzen wieder zu "verlernen". "Zum Beispiel bemerken wir oft nur unseren Ärger, nicht jedoch die Auslösereize und Gedanken, die dazu geführt haben. Durch Meditieren können wir lernen, alle Bestandteile der Assoziationskette wahrzunehmen, was langfristig die Häufigkeit und auch die Stärke negativer Emotionen merklich reduzieren kann."² 


Findest du Meditation genauso toll wie ich? Hier kommt eine einfache Meditation, die du in wenigen Minuten mit deinem Hund durchführen kannst. Für ein intensiveres Erleben kannst du die Meditation nach Belieben verlängern.


Pfotenmeditation – Eine einfache Meditation mit deinem Hund


Setze dich gemeinsam mit deinem Hund an einen ruhigen Platz, an dem ihr ungestört seid. Lege die Pfote deines Hundes in deine Hand und schließe die Augen. Atme einige Minuten lang mit immer tiefer werdendem Atem weiter. Diese Meditation lässt dich schnell zur Ruhe kommen und dankbar für die gemeinsame Zeit mit deinem Hund werden.

Diese und weitere Meditationen findest du übrigens in unserem Workbook
14 Tage achtsam mit Hund. Damit bringst du überall auf der Welt mehr Selbstliebe und Achtsamkeit in deinen Alltag mit Hund!


Liebe Grüße

Deine Monique

Quelle:
¹ https://www.tk.de/techniker/gesundheit-foerdern/stress-entspannung/aktiv-entspannen/meditationsexperte-ulrich-ott-interview-2007132?tkcm=ab; abgerufen am 25.05.25
 ² https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/meditation-und-wissenschaft-194; abgerufen am 25.05.25
³ https://magazine.vaha.com/de/6-incredible-scientifically-proven-benefits-of-meditation/; abgerufen am 25.05.25

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