Du weißt eigentlich, dass du eine Pause brauchst, hast Bücher über Zeitmanagement gelesen, Apps für Meditation heruntergeladen und dir vorgenommen, im Alltag besser auf dich zu achten. Doch sobald der Stress im Job losgeht, ist all dieses Wissen oft nicht mehr erreichbar. Dein Herz schlägt schneller. Dein Nacken wird steif. Deine Gedanken kreisen. Du funktionierst weiter, obwohl dein Körper längst nach einer Pause ruft und wenn du nach Hause kommst, wartet dein Hund auf seinen Spaziergang.
Du nimmst die Leine, gehst los und merkst: Eigentlich bist du gar nicht wirklich da. Dein Kopf hängt noch im letzten Meeting, bei einer unangenehmen E-Mail oder bei den Aufgaben, die morgen auf dich warten. Du möchtest den Spaziergang genießen, stattdessen fühlst du dich getrieben, gereizt oder innerlich leer. Du bist damit nicht allein.
Stress lässt sich nicht einfach wegdenken
Viele feinfühlige Frauen kennen diesen Satz: Ich weiß doch eigentlich, was mir guttun würde. Warum schaffe ich es trotzdem nicht?
Die Antwort liegt nicht darin, dass du zu wenig Disziplin hast oder dich nicht genug anstrengst. Unter Stress reagiert nicht nur dein Kopf. Auch dein Körper schaltet in einen Zustand erhöhter Wachsamkeit. Deine Atmung verändert sich, deine Muskeln spannen sich an und deine Aufmerksamkeit richtet sich stärker auf mögliche Herausforderungen.
Das kann hilfreich sein, wenn du kurzfristig etwas bewältigen musst. Wenn dieser Zustand jedoch dauerhaft anhält, bleibt oft wenig Raum für Erholung, Klarheit und die Verbindung zu dir selbst. Chronischer Stress am Arbeitsplatz wird mit emotionaler Erschöpfung und Burnout in Verbindung gebracht. Burnout beschreibt dabei keinen persönlichen Fehler, sondern ein arbeitsbezogenes Syndrom, das aus chronischem, nicht erfolgreich bewältigtem Stress entstehen kann. Du musst Stress deshalb nicht einfach „wegdenken“, sondern lernen, die Signale deines Körpers früher wahrzunehmen und dich Schritt für Schritt wieder zu orientieren.
Was wir im Coaching machen
In meinem Coaching „Sicher in mir“ geht es nicht darum, dass du noch eine weitere Methode perfekt anwenden musst. Wir reden über das, was dich gerade belastet. Gleichzeitig richten wir den Blick auf das, was dein Körper dir in diesen Situationen zeigt.
Du lernst, wahrzunehmen:
- Wann werde ich innerlich eng oder getrieben?
- Woran merke ich, dass meine Kapazität abnimmt?
- Wie verändert sich mein Atem, wenn ich unter Druck gerate?
- Wo spüre ich Anspannung in meinem Körper?
- Was brauche ich gerade, damit es ein wenig leichter wird?
- Wie kann ich meinen Alltag mit Hund so gestalten, dass auch meine Bedürfnisse Raum bekommen?
Körperwahrnehmung, auch Interozeption genannt, beschreibt die Fähigkeit, innere Signale wie Atmung, Herzschlag oder Muskelspannung wahrzunehmen und einzuordnen. Sie kann dabei unterstützen, Stressreaktionen früher zu erkennen und bewusster mit ihnen umzugehen.
Dein Körper muss nichts leisten
Im Coaching musst du nichts beweisen. Du musst nicht sofort entspannen können und keine besonders tiefe Atmung haben. Du musst deine Gefühle nicht perfekt benennen können. Es reicht, wenn du bereit bist, neugierig wahrzunehmen, was gerade da ist.
Wir arbeiten mit kleinen, alltagstauglichen Übungen. Sie können dir helfen, im Moment wieder mehr Orientierung zu finden: am Schreibtisch, vor einer schwierigen Nachricht, nach einem anstrengenden Arbeitstag oder auf dem Spaziergang mit deinem Hund.
Das kann zum Beispiel bedeuten, für einige Sekunden die Füße auf dem Boden zu spüren, bewusst auszuatmen oder wahrzunehmen, wie fest du gerade deine Schultern hältst.
Du musst nicht alles auf einmal verändern. Ein kleiner Moment, in dem du dich selbst und deine Gefühle wieder spürst, kann ein Anfang sein.
So läuft eine Sitzung ab
Eine Coachingsession darf eine kleine Ruheinsel in deinem vollen Alltag sein.
Zu Beginn schauen wir gemeinsam: Wie geht es dir gerade? Was beschäftigt dich im Beruf, zu Hause oder im Alltag mit deinem Hund? Erzähle einfach das, wo du gerade den größten Druck spürst.
Danach richten wir den Blick auf deinen Körper. Du kannst die Augen schließen, wenn sich das für dich gut anfühlt. Du kannst sie auch offen lassen. Du entscheidest jederzeit, was sich für dich sicher und stimmig anfühlt. Mache es dir bequem, kuschel dich in deine Lieblingsdecke oder setze dich in den Lotussitz.
Wir schauen gemeinsam: Wo zeigt sich Anspannung? Was passiert mit deinem Atem? Welche Gedanken oder Gefühle tauchen auf?
Mit einfachen Atem-, Wahrnehmungs- oder Bewegungsimpulsen übst du, wieder mehr Kontakt zu dir selbst aufzunehmen. Das Ziel ist nicht in erster Linie, dass du ruhig wirst, sondern dass du deine Körperempfindungen wieder spürst: Wo bemerke ich meinen Stress? Wo spüre ich meine Angst? Was passiert in mir, wenn ich an eine schwierige Hundebegegnung denke?
Am Ende nimmst du eine kleine Übung oder einen Gedanken mit, den du in deinen Alltag integrieren kannst, zum Beispiel vor dem Spaziergang, zwischen zwei Terminen oder dann, wenn du merkst, dass dir gerade alles zu viel wird. Dein Hund kann dabei ein liebevoller Anlass sein, dich selbst wieder wahrzunehmen. Er ist jedoch nicht verantwortlich dafür, dass du dich regulierst oder deine Themen löst.
Für wen mein Sicher in mir- Coaching passt
Dieses Coaching ist für dich, wenn du …
- dich im Alltag häufig erschöpft, getrieben oder wie ferngesteuert fühlst
- trotz Müdigkeit nur schwer abschalten kannst
- bemerkst, dass dein Körper längst „Stopp“ sagt, während dein Kopf weiter funktionieren will
- dich selbst und deine Bedürfnisse zwischen Job, Haushalt, Familie und Hund oft vergisst
- dir Spaziergänge mit deinem Hund eigentlich Ruhe schenken sollen, sie sich aber häufig wie eine weitere Aufgabe anfühlen
- wieder mehr Klarheit, Selbstvertrauen und Raum für dich selbst entwickeln möchtest
Du musst nicht erst völlig erschöpft sein, um dir Unterstützung erlauben zu dürfen.
Dein Weg zu mehr innerer Sicherheit
„Sicher in mir“ ist kein Versprechen, dass du nie wieder gestresst, angespannt oder überfordert sein wirst, denn Anspannung gehört zum Leben. Im Coaching geht es darum, dass du deine Signale früher wahrnehmen, deine Bedürfnisse ernst nehmen und nach belastenden Momenten leichter wieder Orientierung finden kannst.
Du darfst lernen, für deinen Hund da zu sein, ohne dich selbst dabei zu übergehen. Du darfst einen Alltag gestalten, in dem nicht alles perfekt sein muss und du darfst dich wieder sicherer fühlen, weil du lernst, dich selbst in herausfordernden Momenten besser zu begleiten.
Wenn du dich darin wiedererkennst, lade ich dich herzlich ein, mehr über mein Coaching Sicher in mir zu erfahren.
Wenn du zuerst herausfinden möchtest, ob meine Begleitung zu dir, deinem Alltag und deinem Hund passt, schreib mir gern für ein unverbindliches Kennenlernen.
Liebe Grüße
Deine Monique
PS: Einen ersten Einblick in das Nervensystem von dir und deinem Hund bekommst du in meinem Workshop Achtsamkeit mit Hund.
Quellen: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13058559/; https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/brb3.71019
Hinweis: Coaching richtet sich an Menschen, die sich persönlich oder beruflich weiterentwickeln und ihren Umgang mit Belastung verändern möchten. Es ersetzt keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung. Wenn du unter anhaltender starker Erschöpfung, Depression, ausgeprägten Ängsten, Panikattacken oder einem hohen Leidensdruck leidest, ist ärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung wichtig.
